
BASS
ROBERT TODD
Harrell
geb.13.02.1972
Pascagoula,Mississippi |

Gitarre
CHRISTOPHER LEE
HENDERSON
geb.30.04.1971
Leonardtown, Maryland
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Gesang
BRADLEY KIRK
ARNOLD
geb.27.09.1978
Pascagoula, Mississippi |

Gitarre
MATTHEW DERRICK
ROBERTS
geb.10.01.1978
Pascagoula, Mississippi |

Schlagzeug
GREG
UPCHURCH
geb.01.12.1971
Houma, Louisiana |
Escatawpa, Mississippi. Um die 4000
Einwohner, eine Schule, vier Kirchen. Ein weißer Fleck auf der Landkarte. Hier
wächst Brad Arnold mit seinen sechs älteren Geschwistern auf und bekommt von
ihnen anfangs täglich Mainstream Rock vorgesetzt, später dann auch härtere
Sachen. Irgendwann ist er so weit, dass er selbst Musik zu machen möchte, und
gründet mit seinen Freunden Matt Roberts (Gitarre) und Todd Harrell (Bass) eine
Band. Arnold selbst sitzt hinter dem Schlagzeug, und da keiner von den anderen
singen will, übernimmt er auch diesen Part.
Anfangs spielen sie noch ohne eigenen Namen auf Partys, ihr Programm besteht aus
einem Song von Bush, einem von Metallica und einer Hand voll eigener Stücke.
Wenn sie alle durch haben, beginnen sie einfach wieder von vorne. Im Laufe der
Zeit kommen mehr und mehr eigene Songs hinzu und sie beginnen, im kleinen Rahmen
auf Tour zu gehen. In Alabama spielen sie in einem alten Club, über dessen
Eingang nur noch Reste eines Schriftzugs hängen: "Doors Down". Da sie zu dritt
sind, nennen sie sich von da an 3 Doors Down.
1997 kommt mit Chris Henderson ein zweiter Gitarrist hinzu, und 3DD gehen zum
ersten Mal ins Studio, um ein paar Demos zu produzieren. Sie nehmen die CD "3
Doors Down" auf und verkaufen sie auf ihren Konzerten. Ihre Fangemeinde wächst
beständig, und plötzlich gehen beim benachbarten Radiosender WCPR eine Menge
Anrufe ein, die Songs von 3DD - insbesondere "Kryptonite" - einfordern. So wird
auch die Industrie auf die Band aufmerksam. In New York spielen sie eine Show im
CBGB's und haben prompt einen Plattenvertrag mit Universal.
Für die Aufnahmen zu "The Better Life" holen sie sich einen zusätzlichen
Schlagzeuger in Studio (Richard Liles), damit Brad Arnold sich endlich voll und
ganz auf den Gesang konzentrieren kann. Das Album, das nicht selten an Pearl Jam
erinnert, verhilft 3DD in den USA zum ganz großen Durchbruch, und auch in
Deutschland haben sie sich nun einen Namen gemacht.
An den großen Erfolg schließen 3 Doors Down mit "Seventeen Days" an. Insgesamt
40 Wochen können sich die Jungs aus Mississippi mit "Away From The Sun" und "The
Better Life" in den Charts halten. Von der großartigen Resonanz im Heimatland
überwältigt, schwärmt Chris: "Wir haben früher in amerikanischen Clubs gespielt,
die gerade mal so groß waren wie die jetzigen europäischen Clubs. Jetzt spielen
wir dort in großen Hallen, ja Arenen!"
Dabei wahren 3 Doors Down ihren Ruf als bodenständige Kombo. "Ich bin Vater
geworden und habe in Mississippi ein Haus gebaut" freut sich der sympathische
Gitarrist "es tut uns leid, jeden enttäuschen zu müssen, der denkt, wir sind
wild und verrückt, denn wir sind es nicht".
Anfang 2005 verlässt der jahrelange Drummer Daniel Adair überraschend die Band,
um festes Mitglied bei den Kanadiern Nickelback zu werden. Chris Henderson zeigt
sich enttäuscht vom Ablauf der Trennung: "Es war irgendwie sehr businessmäßig
und kalt." Greg Upchurch, Kollege von Puddle Of Mudd, springt für die Tour zu "Seventeen
Days" am Schlagzeug ein und wechselte danach ganz zu den 3 Doors Down.
Mittlerweile ist er ein fest integriertes Mitglied der Band, und wir hoffen das
er noch sehr lange bleibt.
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